Autor: marcel.photo

Wenn eine Optik eine Bildfeldwölbung aufweist, wird das Bild nicht auf einer Ebene, sondern auf einer gewölbten Fläche erzeugt – es ist daher ein sogenannter Lagefehler. Die Position des Strahlenschnittpunkts längs der optischen Achse ist dann von der Bildhöhe abhängig, das heisst je weiter Objekt- und damit Bildpunkte von der Achse entfernt sind, umso mehr […]

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Die Koma (von lat.: Coma; Haar, Schweif) wird auch Asymmetriefehler genannt und hat ähnliche Ursachen wie die sphärischen Aberration. Wenn nun auch der Bildpunkt das paraxiale Gebiet verlässt (nicht so bei der sphärischen Aberration), treten unmittelbar in der Nähe der optischen Achse asymmetrische, kometenschweifartige Verschmierungen des Bildpunktes auf. Strahlenbündel die schräg zur optischen Achse in […]

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Die sphärische Aberration entsteht durch unterschiedlich stark gebrochene Strahlen, die anschliessend auf der optischen Achse eine Linie statt eines perfekten Bildpunktes entstehen lassen. Linsen, die eine Wölbung haben, die ein Ausschnitt einer Kugel repräsentieren haben sphärische Aberrationen. Die Randstrahlen von Sammellinsen werden stärker abgelenkt als die paraxialen Strahlen. (paraxial bedeutet sehr nahe an der optischen […]

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Alle sphärischen Linsen haben den Effekt des chromatischen Längsfehlers. Das Prinzip sieht man gut an der Lichtbrechung bei einem Prima: Die Lichtbrechung hängt von der Wellenlänge ab: Der Brennpunkt einer Linse verschiebt sich je nach Farbe (Wellenlänge). (siehe Abbildung 2) Diese Fokusdifferenzen führen zu sogenannten Farbsäumen im Bild. Bei extrem harten Kontrasten eines Hell-Dunkel-Musters führt […]

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